Dominik Grollmann sieht einen Shift von Paid zu Owned & Earned Media

853950vegIn einem kritischen Beitrag zum Status-Quo der Online-Werbung und den Online-Marketingausgaben zieht Dominik Grollmann von iBusiness folgendes Fazit:

In anderen Worten: Ein Großteil des Werbewachstums der vergangenen Jahre ist nicht in die klassischen, sondern in alternative Online-, Owned- und Earned-Media-Kanäle geflossen. Insgesamt liegt der Online-Anteil am gesamten Werbemarkt nach Schickler-Berechnung bereits bei 33,5 Prozent – was selbst die eigenen Analysten überraschte: „Wir hätten nicht gedacht, dass der Anteil schon so hoch ist“, zitiert Horizont einen der Berater.

Als Empfehlung brachte er dabei folgende Massnahmen auf den Tisch:

  • Heute: In Content-Marketing investieren
  • Morgen: In Marketing-Automatisierung und Programmatic Buying investieren
  • Übermorgen: Kanalübergreifende Customer Journeys abbilden

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Grundsätzlich teilen wir die Einschätzung – nur der Reihenfolge der Empfehlungen würden wir dann doch wiedersprechen wollen.

Das genaue Verständnis der „Customer Journey“ ist unserer Meinung das A-und-O des omnipräsenten Digital-Marketing. Wenn das Unternehmen nicht weiss, was der Kunde an welchen Kontaktpunkten sucht oder machen will, wird weder das Content-Marketing noch die Marketing-Automatisierung zum Erfolg führen. Sprich das „Customer Journey Mapping“ sollte heute klar ganz oben auf der Agenda stehen.

Daran orientiert sollte die kanalübergreifende Customer Journey schon morgen geplant sein. Wenn dann klar ist, an welchen Kontaktpunkten offene Informationsbedürfnisse bestehen, sollte morgen das Content-Marketing dort ansetzen und Fragen beantworten. Die zufriedengestellten Informationsnutzer sollten dann übermorgen spätestens über intelligente und automatisierte Mechanismen (Marketing Automation) zu Kunden überführt werden.


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